{"id":2466,"date":"2026-07-25T08:19:05","date_gmt":"2026-07-25T08:19:05","guid":{"rendered":"https:\/\/pokerschoolde.wpengine.com\/strategies\/\/2466"},"modified":"2026-07-25T08:25:51","modified_gmt":"2026-07-25T08:25:51","slug":"poker-glossar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pokerstarslearn.de\/poker\/learn\/strategies\/poker-glossar\/","title":{"rendered":"Glossar \u2013 Pokerbegriffe einfach erkl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"c-rich-text\">\n    <p><p>Wie in jeder Community, so gibt es auch unter Pokerspielern einen Jargon, der verstanden werden muss. In unserem Poker-Glossar findet ihr alle wichtigen Pokerbegriffe und Fachworte aufgelistet und einfach erkl\u00e4rt.<br \/>\n<a name=\"TOP\"><\/a><\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><a href=\"#A\">A<\/a> | <a href=\"#B\">B<\/a> | <a href=\"#C\">C<\/a> | <a href=\"#D\">D<\/a> | <a href=\"#E\">E<\/a> | <a href=\"#F\">F<\/a> | <a href=\"#G\">G<\/a> | <a href=\"#H\">H<\/a> | <a href=\"#I\">I<\/a> | <a href=\"#J\">J<\/a> | <a href=\"#K\">K<\/a> | <a href=\"#L\">L<\/a> | <a href=\"#M\">M<\/a> | <a href=\"#N\">N<\/a> | <a href=\"#O\">O<\/a> | <a href=\"#P\">P<\/a> | <a href=\"#Q\">Q<\/a> | <a href=\"#R\">R<\/a> | <a href=\"#S\">S<\/a> | <a href=\"#T\">T<\/a> | <a href=\"#U\">U<\/a> | <a href=\"#V\">V<\/a> | <a href=\"#W\">W<\/a><\/div>\n<h3><a name=\"A\"><\/a>A<\/h3>\n<h4>Action<\/h4>\n<p>(1) Die Gelegenheit zur aktiven Beteiligung am Spiel. Wenn ein Spieler nicht bemerkt, dass er an der Reihe ist, kann der Dealer (Kartengeber) ihn mit den Worten: &#8222;Your action&#8220; (&#8222;Sie sind an der Reihe&#8220;) zum Spielen auffordern.<\/p>\n<p>(2) Hohe Aktivit\u00e4t in der aktuellen Setzrunde, die sich z. B. in Eins\u00e4tzen und Erh\u00f6hungen \u00e4u\u00dfert: &#8222;Wenn ein drittes Pik auf dem Board erscheint und es danach jede Menge Action gibt, kann man davon ausgehen, dass jemand einen Flush hat.&#8220;<\/p>\n<h4>AFq<\/h4>\n<p>Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u201eAgression Frequency&#8220;: ein Begriff, der h\u00e4ufig in Trackerprogrammen wird.<\/p>\n<h4>Aktions-Peter<\/h4>\n<p>(\u201eden Aktions-Peter&#8220; haben) Leitet sich vom Spiel \u201eder schwarze Peter&#8220; ab und trifft auf den Spieler eines STTs zu, der die wenigsten Chips hat, speziell an der Bubble. Wer den \u201eAktions-Peter&#8220; hat, hat die Berechtigung und Verpflichtung, mit aktivem Spiel zu versuchen, Chips zu akkumulieren und diesen auch wieder abzugeben, da er der erste Spieler ist, der wegblindet.<\/p>\n<h4>All-in<\/h4>\n<p>&#8222;Alles gesetzt&#8220;. Einsatz aller am Tisch verf\u00fcgbaren Chips eines Spielers. Ist ein Spieler all-in, nimmt er an weiteren Einsatzrunden nicht mehr aktiv teil.<\/p>\n<h4>Angle Shoot<\/h4>\n<p>(1) Ein Man\u00f6ver, das sich an der Grenze zwischen Legalit\u00e4t und Illegalit\u00e4t bewegt (aber normalerweise eindeutig unethisch ist), um sich einen unfairen Vorteil gegen\u00fcber einem anderen Spieler zu verschaffen.<br \/>\n(2) Einen Trick anwenden.<\/p>\n<h4>Angle Shooter<\/h4>\n<p>Ein Pokerspieler, der verschiedene hinterh\u00e4ltige, unfaire Methoden anwendet, um unerfahrene Gegner auszunutzen. Der Unterschied zwischen einem Angle Shooter und einem Cheat ist nur eine Frage des Ausma\u00dfes. Was ein Cheat oder Dieb tut, verst\u00f6\u00dft eindeutig gegen die Regeln; was ein Angle Shooter tut, mag zwar knapp legal sein, ist aber weder ethisch vertretbar noch gentlemanlike. Es entspricht auch nicht dem Geist des Spiels.<\/p>\n<h4>Ante<\/h4>\n<p>Ein kleiner, vorgeschriebener Einsatz, den jeder Spieler vor Einsicht der Karten erbringen muss, damit ein Pot gebildet wird. Nicht alle Pokervarianten werden mit Ante gespielt &#8211; Bei den meisten Hold&#8217;em-Varianten gibt es ein solches Ante nicht; stattdessen wird der Pot hier mit &#8222;Blinds&#8220; gebildet. Ausnahme sind manche No-Limit-Hold&#8217;em-Turniere, wo nach einigen Levels ein Ante eingef\u00fchrt wird.<\/p>\n<h4>ATM<\/h4>\n<p>&#8222;Geldautomat&#8220;. Im Poker beschreibt man so gern einen Spieler, der konstant Geld verliert.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"B\"><\/a>B<\/h3>\n<h4>Bad Beat<\/h4>\n<p>&#8222;Gro\u00dfes Pech&#8220; beim Poker: Der Ausdruck wird immer dann benutzt, wenn ein sehr starkes Blatt von einem deutlich schw\u00e4cheren Blatt geschlagen wird. &#8222;Bad Beat&#8220; deutet au\u00dferdem an, dass der letztendliche Gewinner eigentlich gar nichts im Pot zu suchen hatte und nur dank extremem Kartengl\u00fcck gewonnen hat. Wir geben euch hier kein Beispiel &#8211; von Bad Beats werdet ihr im Laufe eurer Pokerkarriere noch genug h\u00f6ren &#8230;<\/p>\n<h4>Backdoor Draw<\/h4>\n<p>Eine unfertige Hand (Draw), f\u00fcr deren Vervollst\u00e4ndigung man noch zwei Karten ben\u00f6tigt (Beispiel: Man h\u00e4lt drei Herzen am Flop, es fehlen also noch zwei Herzkarten zum Flush.)<\/p>\n<h4>Badugi<\/h4>\n<p>(1) Eine relativ neue Pokervariante asiatischen Ursprungs, die immer beliebter wird. Jeder Spieler bekommt vier Karten, es gibt drei Draws (drei Gelegenheiten einige Karten abzugeben und daf\u00fcr vom Dealer neue zu bekommen) und am Ende gewinnt die niedrigste Hand. (2) Vier Karten in verschiedenen Farben, die keine Paare bilden, werden in der Pokervariante Badugi ebenfalls als Badugi bezeichnet.<\/p>\n<h4>Bankroll<\/h4>\n<p>Das Geld, das einem zum Pokern zur Verf\u00fcgung steht und keinem anderen Zweck dient.<\/p>\n<h4>Barrel<\/h4>\n<p>Ein Einsatz (Bet), den man macht, obwohl man nichts getroffen hat.<\/p>\n<h4>Bet<\/h4>\n<p>Der erste Einsatz in einer Wettrunde. Wird dieser Einsatz weiter erh\u00f6ht, spricht man von einem Raise.<\/p>\n<h4>Bet Size<\/h4>\n<p>&#8222;Einsatzh\u00f6he&#8220;. Der Echtgeld- oder Chip-Betrag des Einsatzes, der get\u00e4tigt wird oder zur Diskussion steht. &#8222;Wie hoch war die Bet?&#8220;<\/p>\n<h4>Bet Sizing<\/h4>\n<p>In einem No Limit-Spiel Eins\u00e4tze in einer bestimmten H\u00f6he t\u00e4tigen, die (a) es f\u00fcr die Gegner attraktiv machen sollen, sich am Pot zu beteiligen, oder die (b) keine guten Gewinnchancen bieten (mit der Absicht, die Gegner zum Aussteigen zu bewegen).<\/p>\n<h4>Big Slick<\/h4>\n<p>Beim Texas Hold&#8217;em werden A-K als Startkarten als &#8222;Big Slick&#8220; bezeichnet. Auch bekannt als &#8222;Anna Kournikova&#8220;, &#8222;Santa Barbara&#8220; oder &#8222;Walking back to Texas&#8220;.<\/p>\n<h4>Big Stack<\/h4>\n<p>Ein Spieler mit vielen Chips am Tisch.<\/p>\n<h4>bleed<\/h4>\n<p>&#8222;bluten&#8220;. \u00dcber mehrere H\u00e4nde hinweg Geld verlieren.<\/p>\n<h4>Blind<\/h4>\n<p>Zwangseinsatz vor Beginn einer Hand. Dabei bezahlt der Spieler links vom Dealer den Small Blind und der Spieler zwei Pl\u00e4tze links vom Button setzt den Big Blind. In der Regel ist der Big Blind doppelt so hoch wie der Small Blind.<\/p>\n<h4>Blindlevel<\/h4>\n<p>Bezeichnet in Turnieren die H\u00f6he der aktuellen Blinds, also der Mindesteins\u00e4tze, die zwei Spieler bringen m\u00fcssen (Big und Small Blind). Bei Turnieren werden die Blinds in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden erh\u00f6ht.<\/p>\n<h4>Blindstealing<\/h4>\n<p>Ein Raise vor dem Flop mit einer eher schwachen Hand, mit dem Ziel, alle Gegner zum Folden zu bringen und die Blinds zu gewinnen. In der Regel geschieht dies in sp\u00e4ter Position, wenn bisher alle Spieler gepasst haben.<\/p>\n<h4>Blockers<\/h4>\n<p>Karten, die man h\u00e4lt und die m\u00f6gliche starke H\u00e4nde des Gegners blockieren.<\/p>\n<h4>Bluff<\/h4>\n<p>Bezeichnet ein Verhalten im Poker, bei dem ein Spieler einen anderen zum Aufgeben seiner Hand bringen will, indem er setzt oder erh\u00f6ht, obwohl er selbst keine gute Hand h\u00e4lt.<\/p>\n<h4>Bluffcatcher<\/h4>\n<p>Eine eher schwache Hand, die gerade ausreicht, um einen Bluff auffliegen zu lassen, mit der man aber gegen gute Bl\u00e4tter verliert<\/p>\n<h4>Board<\/h4>\n<p>(1) In Pokervarianten mit einem Flop (z.B. No Limit Hold&#8217;em oder Omaha) werden damit die Gemeinschaftskarten (&#8222;Community Cards&#8220;) bezeichnet, die offen auf dem Tisch liegen.<\/p>\n<p>(2) Beim Seven-Card Stud werden damit die eigenen offenen Karten bezeichnet (im Gegensatz zu den verdeckten Karten und den Hole Cards).<\/p>\n<p>(3) Beim Seven-Card Stud werden damit die offenen Karten aller aktiven Spieler:innen bezeichnet. \u201eMeine Chancen auf einen Flush waren mies, weil bereits sieben Pik auf dem Board lagen.\u201c.<\/p>\n<h4>Bounty<\/h4>\n<p>&#8222;Kopfgeld&#8220;: Eine Pr\u00e4mie, die bei manchen Turnieren f\u00fcr das Ausscheiden eines anderen Spielers gezahlt wird. Manchmal wird eine Bounty gezahlt, wenn ein Spieler einen anderen Spieler aus dem Turnier wirft; manchmal werden bestimmte Spieler:innen (z. B. Gewinner:innen fr\u00fcherer Turniere oder bekannte Spieler:innen) mit einem &#8222;Kopfgeld&#8220; bedacht.<\/p>\n<h4>Break-even<\/h4>\n<p>&#8222;plus\/minus null&#8220;: Break-even ist man, wenn man weder Gewinne noch Verluste gemacht hat, also genauso viel eingenommen wie ausgegeben hat.<\/p>\n<h4>Bring-in<\/h4>\n<p>Der Einsatz beim Stud, den der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte in der ersten Runde bringen muss<\/p>\n<h4>Broadway<\/h4>\n<p>Straight bis zum As; wird normalerweise nur als Ausdruck in Stud- und Community-Card-Spielen verwendet.<\/p>\n<h4>Broadway Card<\/h4>\n<p>Jedes As, jeder K\u00f6nig, jede Dame, jeder Bube oder jede 10, also jede Karte, die Teil des Broadway sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<h4>broke<\/h4>\n<p>&#8222;pleite&#8220;. (1) Die gesamte Bankroll verloren haben. (2) Alles Geld, das man momentan am Tisch hat, verlieren.<\/p>\n<h4>Bubble<\/h4>\n<p>Turniersituation in der sich noch genau ein Spieler mehr im Turnier befindet als Preise ausgezahlt werden. Derjenige der als n\u00e4chster ausscheidet ist also der einzige, der kein Preisgeld bekommt. Dieser ungl\u00fcckliche Spieler wird auch als \u201eBubbleboy&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<h4>Bubbleboy<\/h4>\n<p>Bezeichnet in einem Turnier den Spieler, der einen Platz vor dem Geld ausscheidet und somit leer ausgeht<\/p>\n<h4>Burncard<\/h4>\n<p>Eine Karte, die vor dem Geben der Gemeinschaftskarten (&#8222;Community Cards&#8220;) weggelegt wird. Damit soll eigentlich erreicht werden, dass niemand eine markierte Gemeinschaftskarte bereits vorher gesehen hat. Heutzutage ist es nicht mehr n\u00f6tig, Burncards auszuteilen (vor allem online), aber es wird aus Tradition dennoch gemacht.<\/p>\n<h4>Busten<\/h4>\n<p>In einem Turnier alle Chips verlieren und ausscheiden.<\/p>\n<h4>Button<\/h4>\n<p>(1) Kurzform von &#8222;Dealerbutton&#8220;: Ein gro\u00dfer Chip (gelegentlich mit einem aufgedruckten &#8222;D&#8220;) auf dem Pokertisch, der den nominellen Kartengeber &#8211; den &#8222;Dealer&#8220; &#8211; anzeigt. Der Button wandert mit jeder gespielten Runde im Uhrzeigersinn um den Tisch, um anzugeben, wer gerade &#8222;Dealer&#8220; ist &#8211; und wer dementsprechend die Blindeins\u00e4tze entrichten muss. (2) Der Ausdruck wird auch als Bezeichnung f\u00fcr den Spieler an der Position des Dealerbuttons benutzt: &#8222;Oh, der Button hat erh\u00f6ht.&#8220;<\/p>\n<h4>Buy-in<\/h4>\n<p>Der Betrag, mit dem sich Spieler in ein Turnier oder Sit and Go einkaufen. Dieses Buy-in flie\u00dft gr\u00f6\u00dftenteils in den Preispool ein, bis auf einen kleinen Teil, den das Casino einbeh\u00e4lt (Rake).<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"C\"><\/a>C<\/h3>\n<h4>Call<\/h4>\n<p>Einen von einem anderen Spieler get\u00e4tigten Einsatz mitgehen<\/p>\n<h4>Cap<\/h4>\n<p>Die vierte und damit letzte m\u00f6gliche Erh\u00f6hung beim Limit Texas Hold&#8217;em (in einigen wenigen Casinos sind f\u00fcnf Erh\u00f6hungen erlaubt)<\/p>\n<h4>Card dead<\/h4>\n<p>Wer &#8222;card dead&#8220; ist, bekommt einfach keine vern\u00fcnftigen Karten &#8211; egal ob damit keine guten Starth\u00e4nde gemeint sind oder die Tatsache, dass man keine Draws trifft.<\/p>\n<h4>Cashgame<\/h4>\n<p>Poker an einem Echtgeldtisch, bei dem es keine ansteigenden Blinds gibt und Spieler jederzeit neue Chips kaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Calling Station<\/h4>\n<p>Ein Spieler, der sehr viele H\u00e4nde spielt, sehr h\u00e4ufig mitgeht und selten erh\u00f6ht oder passt.<\/p>\n<h4>Check<\/h4>\n<p>Wenn in einer Setzrunde noch kein Einsatz gebracht wurde, besteht die M\u00f6glichkeit zu schieben, also nichts zu machen bzw. auszusetzen. Dies wird als Check bezeichnet.<\/p>\n<h4>Check-Call<\/h4>\n<p>Checken und dann callen (mitgehen), falls jemand setzt.<\/p>\n<h4>Check-Raise<\/h4>\n<p>Checken und raisen (erh\u00f6hen), falls nach einem jemand setzt.<\/p>\n<h4>Check in the dark<\/h4>\n<p>&#8222;Blind&#8220;, also ohne Ansicht der Karten, checken.<\/p>\n<h4>Chipleader<\/h4>\n<p>Der Spieler im Turnier, der aktuell die meisten Chips besitzt.<\/p>\n<h4>Chopped Pot<\/h4>\n<p>Ein gleichm\u00e4\u00dfig aufgeteilter Pot &#8211; in der Regel als Folge davon, dass ein Spieler in einem Split-Pot-Spiel ein hohes und der andere ein niedriges Blatt\u00a0 h\u00e4lt. In No Limit-Spielen kann ein Pot auch &#8222;gechoppt&#8220; werden, wenn zwei oder mehr Spieler identische H\u00e4nde haben.<\/p>\n<h4>Coinflip<\/h4>\n<p>(dt. &#8222;M\u00fcnzwurf&#8220;) Jede Konfrontation zweier \u00e4hnlich starker Bl\u00e4tter, wie z.B. zwei Overcards gegen ein Paar beim Hold&#8217;em vor dem Flop. Der Begriff bezieht sich nur auf den Vergleich der Chancen, impliziert jedoch nicht, dass der Inhaber eines der beiden Bl\u00e4tter All-in ist. Auch als &#8222;Coin Toss&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<h4>Community Cards<\/h4>\n<p>Community Cards (\u201eGemeinschaftskarten&#8220;) sind die Karten, die im Texas Hold&#8217;em und Omaha offen auf den Tisch kommen und von allen Spielern am Tisch benutzt werden d\u00fcrfen. Man bezeichnet sie auch als das \u201eBoard&#8220;.<\/p>\n<h4>Complete(n)<\/h4>\n<p>(1) Hold&#8217;em: Vor dem Flop callen, wenn man im Small Blind sitzt und vor einem niemand erh\u00f6ht hat. Man komplettiert dabei den Small Bet, von dem man durch das Setzen des Small Blinds schon einen Teil bezahlt hat. (2) Stud: Die erste Erh\u00f6hung der ersten Wettrunde wird Complete genannt.<\/p>\n<h4>Connector<\/h4>\n<p>Zwei oder mehrere verbundene Karten. sind z. B. connected. Sind diese Karten auch noch von einer Farbe, so sind es Suited Connectors: .<\/p>\n<h4>Continuation-Bet<\/h4>\n<p>Setzt der Spieler am Flop, der preflop den letzen Raise gemacht hat, nennt man dies einen Continuation-Bet (auch Conti-Bet oder C-Bet genannt).<\/p>\n<h4>Cold Deck<\/h4>\n<p>Ein Spieler mit einer starken Hand trifft auf einen Spieler, dem die Gemeinschaftskarten eine noch st\u00e4rkere Hand erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h4>Committed sein<\/h4>\n<p>Wenn es unter keinen Umst\u00e4nden mehr sinnvoll ist die Hand gegen einen m\u00f6glichen All-in Raise zu passen. Dies kommt vor wenn man entweder schon den Gro\u00dfteil seines Stacks gesetzt hat (und dann sehr gute Pot Odds bekommt) oder wenn man eine sehr starke Hand h\u00e4lt.<\/p>\n<h4>Cooler<\/h4>\n<p>Eine Situation in der man ohne einen Fehler zu machen mit der schlechteren Hand all-in geht und viel Geld bzw. seinen ganzen Stack verliert. Der Unterschied zu einem Bad Beat besteht darin, dass man schon in dem Moment, wo das Geld in den Pot wandert, hinten liegt.<\/p>\n<h4>Cowboys<\/h4>\n<p>Anderer Ausdruck f\u00fcr Pocket-Kings, z.B. <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">K<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">K<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span>.<\/p>\n<h4>Cripple the deck<\/h4>\n<p>Der Ausdruck &#8222;cripple the deck&#8220; besagt, dass ein Spieler all jene Karten unter den Gemeinschaftskarten findet, die ihm ein optimales Blatt bescheren \u2026 und damit gleichzeitig f\u00fcr alle anderen das Board &#8222;verkr\u00fcppelt&#8220;. Ein Beispiel: Wenn man als Startkarten ein Paar K\u00f6nige hat und mit dem Flop die beiden anderen K\u00f6nige erscheinen, hat man das Board &#8222;verkr\u00fcppelt&#8220;.<\/p>\n<h4>Crying Call<\/h4>\n<p>1. Ein widerwilliger Call, der oft von Klagen dar\u00fcber begleitet wird, dass der Caller sicher ist, dass er geschlagen wird, dass er keinen Sinn darin sieht und dass er den Call nur aus angeborener N\u00e4chstenliebe t\u00e4tigt.<\/p>\n<p>2. Ein z\u00f6gerlicher Call, der vor der letzten Runde mit einer schwachen oder spekulativen Hand gemacht wird, in der Hoffnung, dass der Einsatz nicht erh\u00f6ht wird, damit eine weitere Karte ohne zus\u00e4tzliche Kosten gesehen werden kann..<\/p>\n<h4>Cut-off<\/h4>\n<p>Die Position (oder der Spieler) direkt rechts vom Dealer. Der Cut-off ist eine sehr gute Position, da man h\u00e4ufig als letzter Spieler agieren kann.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"D\"><\/a>D<\/h3>\n<h4>Dead Money<\/h4>\n<p>Geld, das sich im Pot befindet und von Spielern stammt, die bereits gefoldet haben und damit nicht mehr an der Hand beteiligt sind.<\/p>\n<h4>Dealer<\/h4>\n<p>(1) Livegames: die Person, die die Karten sowie den Pot verteilt und das Spielgeschehen \u00fcberwacht. In deutschen Casinos wird der Dealer \u201eCroupier&#8220; genannt.(2) Online: rein formale Position des Kartengebers, denn die Karten werden online automatisch verteilt. Diese Position wird durch den Dealerbutton gekennzeichnet, der reihum geht. Der Spieler in dieser Position wird oft auch einfach als Button bezeichnet.<\/p>\n<h4>Dealerbutton<\/h4>\n<p>Auch Button genannt (1) Ein gro\u00dfer Chip, der im Uhrzeigersinn herumgeht. Er dient dazu, die Position des Kartengebers bzw. Dealers zu bestimmen, jedoch rein formal. Der Spieler mit dem Button gibt n\u00e4mlich nicht die Karten, diese werden im Casino von einem Angestellten ausgegeben bzw. online automatisch verteilt.(2) Der Spieler, vor dem der Button liegt, wird oft ebenfalls als Button (oder auch als Dealer) bezeichnet.<\/p>\n<h4>Deep Run<\/h4>\n<p>(dt. in etwa &#8222;guter Lauf&#8220;) Bezeichnung daf\u00fcr, dass man bei einem Turnier die meisten Gegner \u00fcberlebt hat und weit nach vorn gekommen ist. \u201eMichael hatte einen Deep Run im Main Event.\u201c.<\/p>\n<h4>Discounten<\/h4>\n<p>Karten, die das eigene Blatt verbessern, werden Outs genannt. Ist man sich nicht sicher, ob man tats\u00e4chlich gewinnt, falls man eines seiner Outs trifft, zieht man einen Teil seiner potentiellen Outs ab, um abzusch\u00e4tzen, wie viele Karten einen im Durchschnitt gewinnen lassen. Diesen Denkprozess nennt man Discounten. Beispiel: Wir halten auf einem -Board. Sechs Karten w\u00fcrden uns Toppair machen (dreimal und dreimal ). Allerdings kann es sein, dass wir trotzdem verlieren, weil jemand zwei Paare oder einen Drilling hat. Vorsichtshalber ziehen wir deshalb zwei m\u00f6gliche Outs ab und haben nach dem Discounten vier verbleibende Outs.<\/p>\n<h4>Dominieren<\/h4>\n<p>Man spricht von Dominanz, wenn zwei Spieler eine Karte desselben Ranges halten, aber Beikarten (Kicker) von unterschiedlich starkem Rang haben &#8211; in einem solchen Fall &#8222;dominiert&#8220; ein Spieler die Hand des anderen. Ein Beispiel: Spieler A h\u00e4lt <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">A<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span> <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">10<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span> und Spieler B <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">A<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2663<\/span><\/span> <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">6<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2666<\/span><\/span>. Damit dominiert Spieler A die Hand von Spieler B.<\/p>\n<h4>Donk \/ Donk Bet<\/h4>\n<p>Ein Einsatz au\u00dfer Position, wenn der Aggressor der vorigen Runde noch nicht am Zug war. &#8222;Donk&#8220; ist die englische Kurzform von &#8222;Donkey&#8220; (Esel). Der Begriff kam zustande, weil Donk Bets zeitweise in jeder Situation f\u00fcr schlecht gehalten wurden. Diese Ansicht wird inzwischen von den meisten Pokerspielern nicht mehr geteilt. Ein Beispiel: Der Spieler am Button erh\u00f6ht vor dem Flop, Small Blind und Big Blind callen. Auf dem Flop checkt der Small Blind und der Big Blind setzt. In diesem Fall hat der Big Blind eine &#8222;Donk Bet&#8220; gebracht.<\/p>\n<h4>Doorcard<\/h4>\n<p>Die erste offene Karte in der Pokervariante Stud.<\/p>\n<h4>Downswing<\/h4>\n<p>Eine Pechstr\u00e4hne. In dieser Phase spielt man deutlich unter dem Erwartungswert. Man hat einfach Pech, wozu sich meistens nach einem l\u00e4ngeren Downswing auch noch schlechtes Spiel gesellt.<\/p>\n<h4>Draw<\/h4>\n<p>Eine Hand, die noch eine weitere Karte ben\u00f6tigt, um komplett zu sein oder um sich stark zu verbessern.<\/p>\n<h4>Draw dead<\/h4>\n<p>(in etwa: &#8222;toter Draw&#8220;) Ein Draw, den der Spieler selbst bei Fertigstellung nicht gewinnen kann. Bei Hold\u2019em: Wenn man mit <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">A<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">K<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span> startet und der Flop <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">4<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">6<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">6<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2666<\/span><\/span> bringt, hofft man auf einen Flush. Aber wenn ein anderer Spieler mit einem Paar Sechsen gestartet ist, ist man gegen seine Hand \u201edraw dead\u201c. (Der Vorgang, bei dem die letzten beiden Karten auf den Tisch gelegt werden, wird auch als &#8222;drawing dead&#8220; bezeichnet.)<\/p>\n<h4>Doublesuited<\/h4>\n<p>Starthand beim Omaha, in der jeweils zwei Karten die gleiche Farbe haben.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"E\"><\/a>E<\/h3>\n<h4>Entry<\/h4>\n<p>(1) Eintrittsgeld. (2) Buy-in f\u00fcr ein Turnier oder die Teilnahme an einem Turnier: &#8222;Ich habe ein Entry f\u00fcr das Main Event gewonnen.&#8220;<\/p>\n<h4>Equity<\/h4>\n<p>Gewinnchance multipliziert mit der Gr\u00f6\u00dfe des Pots. Ein Beispiel: Wir haben eine Gewinnchance von 40 % und im Pot sind $10, dann betr\u00e4gt unsere Equity $4.<\/p>\n<h4>EV<\/h4>\n<p>+\/-EV steht f\u00fcr &#8222;expected value&#8220; (Erwartungswert). Hat man einen positiven Erwartungswert (+EV), gewinnt man im Durchschnitt Geld. Ein Beispiel: Wenn die Chance, einen $100-Pot zu gewinnen, 50 Prozent betr\u00e4gt, ist der Erwartungswert (EV) in diesem Pot $50.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"F\"><\/a>F<\/h3>\n<h4>Final Table<\/h4>\n<p>Der letzte Tisch eines Turniers. Am Finaltisch nehmen f\u00fcr gew\u00f6hnlich die neun oder zehn verbliebenen Spieler teil und dort werden die gro\u00dfen Gewinnsummen ausgespielt.<\/p>\n<h4>Fisch<\/h4>\n<p>Ein Spieler, der besonders schlecht spielt oder noch sehr unerfahren ist.<\/p>\n<h4>Float<\/h4>\n<p>Den Flop oder Turn mit einer schwachen Hand callen, um am Turn oder River einen Bluff zu spielen.<\/p>\n<h4>Floormanager<\/h4>\n<p>Der Floormanager vermittelt und entscheidet bei Streitigkeiten und Unstimmigkeiten zwischen einem Spieler und dem Dealer\/Croupier. Der Floormanager kann Entscheidungen des Dealers \u00fcberstimmen.<\/p>\n<h4>Flop<\/h4>\n<p>(1) Die ersten drei Communitycards beim Texas Hold&#8217;em und Omaha. (2) Die zweite Setzrunde beim Texas Hold&#8217;em und Omaha.<\/p>\n<h4>Flush<\/h4>\n<p>Eine Kombination aus f\u00fcnf gleichfarbigen Karten wie z. B. <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">3<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">5<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">8<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">10<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">Q<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span>.<\/p>\n<h4>Flushdraw<\/h4>\n<p>Man hat bereits eine Kombination von vier gleichfarbigen Karten, und es fehlt nur noch eine Karte in dieser Farbe zum Flush.<\/p>\n<h4>Fold<\/h4>\n<p>Die Karten aufgeben und sie zum Dealer passen. Man steigt dadurch aus der aktuellen Hand aus und kann nicht mehr aktiv am Spielgeschehen teilnehmen.<\/p>\n<h4>Fold 3B<\/h4>\n<p>Dieser Begriff wird h\u00e4ufig in Trackerprogrammen benutzt und steht f\u00fcr \u201eFold to 3 Bet&#8220;. Die Statistik bezieht sich darauf, wie ein Spieler reagiert, wenn er vor dem Flop erh\u00f6ht und ein Gegner einen Re-Raise (= 3 Bet oder Three-Bet) macht. Je h\u00f6her der Wert, desto h\u00e4ufiger foldet ein Spieler in dieser Situation.<\/p>\n<h4>Fold Equity<\/h4>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass einer oder alle Spieler nach einem folden.<\/p>\n<h4>Four-Bet (4-Bet)<\/h4>\n<p>Die Erh\u00f6hung einer Erh\u00f6hung der Erh\u00f6hung, und damit der vierte Einsatz. Siehe auch Three-Bet (3-Bet).<\/p>\n<h4>Freeplay<\/h4>\n<p>M\u00f6glichkeit, die n\u00e4chste Gemeinschaftskarte zu sehen, ohne daf\u00fcr einen Einsatz bringen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h4>Freeroll<\/h4>\n<p>(1) M\u00f6glichkeit, einen Gewinn zu machen, ohne ein Risiko (z. B. Einsatz von Geld) eingehen zu m\u00fcssen. (2) Ein Turnier, f\u00fcr das kein Buy-in erbracht werden muss.<\/p>\n<h4>Full House<\/h4>\n<p>Eine Hand, die aus einem Drilling und einem Paar besteht.<\/p>\n<h4>Fullring<\/h4>\n<p>Ein Tisch mit neun oder zehn Spielern; Gegenteil von Shorthanded.<br \/>\n<a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"G\"><\/a>G<\/h3>\n<h4>Grind \/ grinden<\/h4>\n<p>Poker Spiel, bzw. Poker spielen. Als &#8222;Grinder&#8220; werden Pokerspieler bezeichnet, die f\u00fcr ein Einkommen spielen.<\/p>\n<h4>Gutshot<\/h4>\n<p>(auch &#8222;Gutshot Straight&#8220; oder &#8222;Inside Straight&#8220; genannt). Eine Stra\u00dfe, der eine der mittleren Karte fehlt. Ein Beispiel: Man hat 9-8 und auf dem Flop erscheint 7-5-2. Wenn mit dem Turn die 6 kommt, dann hat man seinen &#8222;Gutshot Straight&#8220; (dt. in etwa &#8222;Bauchschuss-Stra\u00dfe&#8220;) vervollst\u00e4ndigt.<br \/>\n<a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"H\"><\/a>H<\/h3>\n<h4>Hand<\/h4>\n<p>(1) Eine Partie, bei der einmal Karten gegeben, Chips gesetzt und der Pot zugeteilt werden. Beim Hold&#8217;em wird danach der Button einen Platz weiterbewegt.(2) Bezeichnung f\u00fcr die besten f\u00fcnf Karten, die ein Spieler mit seinen Holecards und den Gemeinschaftskarten bilden kann.<\/p>\n<h4>Heads-up<\/h4>\n<p>Poker mit zwei Spielern. Dieser Zustand bezeichnet eine Phase (z. B. die letzte Phase eines Turniers, bei der nur noch zwei Spieler \u00fcbrig sind), eine Hand, bei der nur noch zwei Spieler gegeneinander spielen, da alle anderen gefoldet haben oder ein Duell zwischen zwei Spielern in Form eines ?SnGs oder Cash Games.<\/p>\n<h4>Hero Call<\/h4>\n<p>1. Einen All-in-Einsatz mit einem relativ schwachen Blatt callen, m\u00f6glicherweise weil der Spieler erkennt, dass er nur eines von drei Malen gewinnen muss, um einen Gewinn zu erzielen (wenn der Einsatz zum Mitgehen in etwa der Gr\u00f6\u00dfe des Pots entspricht). Dies ist nicht ganz dasselbe wie einen Bluff zu callen, denn im letzteren Fall kann die callende Hand nur einen Bluff schlagen.<br \/>\n2. Einen hohen Einsatz (nicht unbedingt ein All-in-Einsatz) mit einem relativ schwachen Blatt callen.<\/p>\n<h4>High Card<\/h4>\n<p>Niedrigstes Pokerblatt. Hat man also nicht einmal ein Paar getroffen, z\u00e4hlt die h\u00f6chste Karte (High Card).<\/p>\n<h4>High Roller<\/h4>\n<p>Im Allgemeinen Spieler, die um sehr hohe Eins\u00e4tze spielen.<\/p>\n<h4>Hijack<\/h4>\n<p>Drittletzte Position am Tisch, ausgehend vom Dealerbutton (also die Position zwei Pl\u00e4tze rechts vom Button).<\/p>\n<h4>Hold&#8217;em<\/h4>\n<p>(1) Kurzform von Texas Hold&#8217;em (2) Begriff, der Pokervarianten, die mit Communitycards gespielt werden, zusammenfasst. Regelm\u00e4\u00dfig gespielt werden momentan Texas Hold&#8217;em und Omaha Hold&#8217;em (meistens nur Omaha genannt).<\/p>\n<h4>Hole Cards<\/h4>\n<p>(&#8222;Handkarten&#8220;, &#8222;Startkarten&#8220;) Die Karten, die ein Spieler zu Beginn einer Hand verdeckt erh\u00e4lt. Bei Texas Hold&#8217;em bekommt der Spieler zwei, bei Omaha vier &#8222;Hole Cards&#8220;. Mit diesen Karten und den Gemeinschaftskarten bildet der Spieler dann eine m\u00f6glichst gute F\u00fcnf-Karten-Kombination.<\/p>\n<h4>House<\/h4>\n<p>&#8222;Das Haus&#8220;. Der Veranstalter einer Pokerpartie: &#8222;Die $2, die Sie auf den Button platzieren, gehen ans Haus.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"I\"><\/a>I<\/h3>\n<h4>Implied Odds<\/h4>\n<p>Berechnung der Odds nicht an der aktuellen Potgr\u00f6\u00dfe, sondern an der gesch\u00e4tzten Endgr\u00f6\u00dfe des Pots. Man rechnet also die Gewinne, die man sp\u00e4ter in der Hand zu machen erwartet, zu den Odds hinzu. Beispiel: Man spielt Limit Hold&#8217;em, hat einen Open-ended Straightdraw am Turn und bekommt Potodds von 4,5:1. Wenn man erwartet, am River noch einen Big Bet zu gewinnen, falls man trifft, bekommt man Implied Odds von 5,5:1.<\/p>\n<h4>Inside Straight Draw<\/h4>\n<p>(siehe auch &#8222;Inside Straight&#8220; oder &#8222;Gutshot Straight&#8220;) Ein Stra\u00dfenansatz, dem eine der mittleren Karten fehlt. Ein Beispiel: Wenn man schon 6-7-9-10 zusammen hat, br\u00e4uchte man eine 8, um den &#8222;Inside Straight Draw&#8220; zu komplettieren.<\/p>\n<h4>Instacall<\/h4>\n<p>Ein Call ohne lange \u00dcberlegung (auch &#8222;Snapcall&#8220; genannt).<\/p>\n<h4>Isolieren<\/h4>\n<p>Durch einen Raise oder Reraise alle Gegner au\u00dfer einen zum Folden zu bringen.<\/p>\n<h4>ITM<\/h4>\n<p>Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u201eIn the money&#8220;. Man ist &#8222;in the money&#8220;, wenn man im Turnier die Preisgeldr\u00e4nge erreicht.<br \/>\n<a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"K\"><\/a>K<\/h3>\n<h4>Kicker<\/h4>\n<p>Beikarte, die nicht zur h\u00f6chstm\u00f6glichen Kartenkombination geh\u00f6rt. Hat man beispielsweise als Pocketcards und am Board liegen , so hat man Two Pair () und als Kicker . H\u00e4lt in diesem Beispiel ein Gegner ebenfalls eine 5, dann entscheidet in solch einem Fall der Kicker dar\u00fcber, welcher Spieler die Hand gewinnt.<br \/>\n<a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"L\"><\/a>L<\/h3>\n<h4>Lay-down<\/h4>\n<p>Aus einer Hand aussteigen, obwohl man gute Karten hat, weil man glaubt, dass das Blatt des Gegners noch st\u00e4rker ist.<\/p>\n<h4>Limit<\/h4>\n<p>(1) Kurzform f\u00fcr \u201eFixed-Limit&#8220;, eine Setzstruktur, bei der die Gr\u00f6\u00dfe der Eins\u00e4tze und Erh\u00f6hungen zu jedem Zeitpunkt vorgegeben ist.(2) Die H\u00f6he der Blinds oder des maximalen Buy-ins, die angibt, um wie viel Geld gespielt wird. Der Begriff kann sich auch auf \u201eNo-Limit&#8220;- oder \u201ePot-Limit&#8220;-Spiele beziehen.<\/p>\n<h4>Limp\/Limper<\/h4>\n<p>Ein Call vor dem Flop, ohne dass vor dem Spieler erh\u00f6ht wurde.<\/p>\n<h4>Livecards<\/h4>\n<p>Vor allem im Stud verwendeter Begriff. Kennzeichnet die Karten, die noch nicht gesehen wurden, die sich also noch im Deck befinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Loose<\/h4>\n<p>&#8222;locker&#8220;. Gegenteil von &#8222;tight&#8220;. Ein looser Spieler beim Hold&#8217;em spielt fast jede Startkombination aus zwei Karten und geht mit fast allen Karten, die eine Gewinnchance haben, bis zum River mit.<\/p>\n<h4>Lojack<\/h4>\n<p>Die Position am Tisch drei Pl\u00e4tze rechts vom Dealerbutton und direkt rechts vom Hijack.<\/p>\n<h4>Low Card<\/h4>\n<p>Jede Karte, die bei Stud High-Low und Omaha High-Low Teil einer qualifizierenden Low-Hand sein kann.<br \/>\n<a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"M\"><\/a>M<\/h3>\n<h4>Made Hand<\/h4>\n<p>Eine Hand, die bereits vollst\u00e4ndig ist (oder aufgef\u00fcllt wurde) und keine weiteren Karten mehr ben\u00f6tigt &#8211; egal welche Karten in sp\u00e4teren Runden noch kommen. &#8222;Der Dealer hat ihm eine Made Hand gegeben.&#8220;<\/p>\n<h4>Maniac<\/h4>\n<p>Spieler der viel raist und reraist ohne entsprechend starke H\u00e4nde zu haben. Ein Maniac blufft viel und ist grunds\u00e4tzlich schlecht einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<h4>Marginale Hand<\/h4>\n<p>Eine mittelstarke Hand, mit der es oft schwierig ist zu entscheiden, ob es sich lohnt weiterzuspielen oder ob man folden sollte.<\/p>\n<h4>Monotone<\/h4>\n<p>Starthand beim Omaha, bei der alle vier Karten dieselbe Farbe haben.<\/p>\n<h4>MTT<\/h4>\n<p>Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u201eMulti Table Tournament&#8220; (Multitisch-Turnier, Turnier mit mehreren Tischen). Dieser Begriff wird haupts\u00e4chlich f\u00fcr Turniere gew\u00e4hlt, die zu einem festgelegten Zeitpunkt starten (im Gegensatz zu \u201eSit and Gos&#8220;), allerdings gibt es auch SnGs mit mehreren Tischen.<\/p>\n<h4>Muck<\/h4>\n<p>Die Karten, die vor dem Dealer liegen (Burncards, gefoldete Bl\u00e4tter etc.). Wenn man foldet, schmeisst man die Karten in den Muck. Diesen Begriff kann man auch als Verb (\u201emucken&#8220;) verwenden, wenn man Karten verdeckt in den Muck wirft.<\/p>\n<h4>Multitabling<\/h4>\n<p>Mehrere Tische gleichzeitig spielen.<\/p>\n<h4>Multiway Pot<\/h4>\n<p>(auch &#8222;Family Pot&#8220; genannt). Ein Pot, an dem sich vor dem Flop drei oder mehr Spieler beteiligen.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"N\"><\/a>N<\/h3>\n<h4>Nit<\/h4>\n<p>Ein sehr tighter und eher passiver Spieler.<\/p>\n<h4>Nuts<\/h4>\n<p>Die bestm\u00f6gliche Hand zum jetzigen Zeitpunkt.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"O\"><\/a>O<\/h3>\n<h4>Odds<\/h4>\n<p>Eine Darstellungsform f\u00fcr Wahrscheinlichkeiten. Dabei wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ereignis eintritt, ins Verh\u00e4ltnis zur Wahrscheinlichkeit, dass es nicht eintritt, gesetzt. Beispiel: Wir gewinnen eine Hand mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 %. Dann verlieren wir mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 %. Die Odds sind dann 80:20 bzw. 4:1.<\/p>\n<h4>Odds Call<\/h4>\n<p>ein Call, der rein auf die korrekten Pot Odds zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<h4>Offsuit<\/h4>\n<p>Zwei Karten unterschiedlicher Farbe. ist beispielsweise offsuit.<\/p>\n<h4>Omaha<\/h4>\n<p>Eine Pokervariante, in der man vier Pocketcards erh\u00e4lt. Von diesen Pocketcards muss man zwei Karten benutzen, um mit drei Karten vom Board seine Hand zu bilden. Ansonsten entsprechen die Regeln denen beim Texas Hold&#8217;em.<\/p>\n<h4>Open Pair<\/h4>\n<p>Ein Paar, das offen auf dem Board liegt.<\/p>\n<h4>Open-ended<\/h4>\n<p>&#8222;mit offenem Ende&#8220;. Bezieht sich auf eine offene Stra\u00dfe (Straight). &#8222;Ich habe gecallt, weil ich open-ended war&#8220; bedeutet, dass der Spieler einen Draw zu etwas wie 4-5-6-7 hatte.<\/p>\n<h4>Open-Ended Straight<\/h4>\n<p>Vier Karten von einer Stra\u00dfe ohne &#8222;L\u00f6cher&#8220; und mit &#8222;Raum&#8220; an beiden Enden, so dass sie im 52-Karten-Deck mit acht Karten oder im 53-Karten-Deck mit neun Karten als 2-3-4-5 oder 7-8-9-10 gemischter Farben gebildet werden kann. Die erste Straight kann im 52-Karten-Deck mit einem beliebigen Ass oder einer 6 vervollst\u00e4ndigt werden; die zweite Straight kann im 53-Karten-Deck mit einem beliebigen Ass, einer 6 oder dem Joker gebildet werden. Auch bekannt als &#8222;Double-Ended Straight&#8220; oder &#8222;Outside Straight&#8220;.<\/p>\n<h4><b>Open-Ended Straight Draw<\/b><\/h4>\n<p>Wer bereits eine Stra\u00dfe (Straight) aus vier Karten hat, die am oberen oder unteren Ende vervollst\u00e4ndigt werden kann (z.B. 3-4-5-6), der hat einen &#8222;Open-Ended Straight Draw&#8220; &#8211; einen zu beiden Enden offenen Stra\u00dfenansatz.<\/p>\n<h4>Open Raise<\/h4>\n<p>Als erster Spieler preflop mit einem Raise in den Pot einsteigen, nachdem alle Spieler zuvor gepasst haben.<\/p>\n<h4>Option<\/h4>\n<p>Der Big Blind hat die Option, als letzter Spieler vor dem Flop zu erh\u00f6hen, auch wenn bis dahin noch niemand erh\u00f6ht hat.<\/p>\n<h4>Out-of-position<\/h4>\n<p>Ohne Position spielen, also in jeder Setzrunde ab dem Flop als Erster am Zug sein.<\/p>\n<h4>Overbet<\/h4>\n<p>(1) Ein Einsatz, der in keinem Verh\u00e4ltnis zur Gr\u00f6\u00dfe des Pots steht. (2) Bei einem Spiel ohne Limit einen Einsatz machen, der in keinem Verh\u00e4ltnis zur Gr\u00f6\u00dfe des Pots steht. (3) Bei Spielen mit Pot-Limit ein Einsatz, der gr\u00f6\u00dfer ist als der Pot (und der vom Dealer abgez\u00e4hlt werden muss, damit er zur aufgerundeten Gr\u00f6\u00dfe des Pots passt). Wenn ein Pot beispielsweise zu einem bestimmten Zeitpunkt 500 enth\u00e4lt, k\u00f6nnen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als 500 gesetzt werden. Jeder Einsatz, der diesen Betrag \u00fcbersteigt, ist ein Overbet (s.a. Oversize Bet).<\/p>\n<h4>Overcard<\/h4>\n<p>Beim Texas Hold&#8217;em ist damit eine Startkarte gemeint, die h\u00f6her ist als die h\u00f6chste Gemeinschaftskarte. Hat man beispielsweise A-Q auf der Hand und der Flop bringt J-7-3, dann hat man zwar kein Paar getroffen, doch daf\u00fcr zwei Overcards.<\/p>\n<h4>Overlay<\/h4>\n<p>Eine Turniersituation, in der der Gesamtbetrag der Buy-ins geringer ist als der garantierte Preispool.<\/p>\n<h4>Overpair<\/h4>\n<p>&#8222;H\u00f6herwertiges Paar&#8220;. Beim Texas Hold&#8217;em ist damit ein Paar als Startkarten gemeint, das h\u00f6her ist als die Karten im Flop. Wenn man beispielsweise Q-Q auf der Hand hat und der Flop J-8-3 bringt, dann hat man ein Overpair.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"P\"><\/a>P<\/h3>\n<h4>PFR<\/h4>\n<p>Begriff, der h\u00e4ufig in Trackerprogrammen benutzt wird. Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u201ePreflop-Raise&#8220;.<\/p>\n<h4>Pocketcards<\/h4>\n<p>Auch Holecards genannt. Dies sind die zwei Karten, die jeder Spieler zu Beginn eines Texas-Hold&#8217;em-Spiels erh\u00e4lt und die f\u00fcr die anderen Gegner verdeckt sind.<\/p>\n<h4>Pocket Pair<\/h4>\n<p>(auch &#8222;Pocketpaar&#8220;). Ein Paar als Startkarten, z.B. &#8222;Pocket Kings&#8220; (K-K) oder &#8222;Pocket Sevens&#8220; (7-7).<\/p>\n<h4>Pokertracker<\/h4>\n<p>Eine Software, die die gespielten H\u00e4nde trackt (mitschreibt). Ein Pokertracker dient dazu, das Spiel zu analysieren und liefert umfangreiche Informationen \u00fcber die eigene Spielweise sowie die Spielweise der Gegner.<\/p>\n<h4>Position<\/h4>\n<p>Sitzplatz, den man relativ zum Dealer hat. Je n\u00e4her man rechts vom Dealer sitzt, desto besser, da man sp\u00e4ter agieren kann. Dies ist ein elementarer Vorteil, da man dadurch das Setzverhalten seiner Gegner beurteilen kann.<\/p>\n<h4>Post-Flop<\/h4>\n<p>Das Spiel auf dem Flop und in den darauffolgenden Setzrunden.<\/p>\n<h4>Pot-Limit<\/h4>\n<p>Setzstruktur, bei der man maximal so viel setzen darf, wie sich zum jeweiligen Zeitpunkt im Pot befindet. Verschiedene Spielvarianten k\u00f6nnen als Pot-Limit gespielt werden. Die popul\u00e4rste ist Pot-Limit Omaha. Aber auch Hold&#8217;em und Draw-Poker werden gelegentlich als Pot-Limit gespielt.<\/p>\n<h4>Pot Odds<\/h4>\n<p>Verh\u00e4ltnis zwischen dem Einsatz, den man noch bringen muss, um weiter in die Hand involviert zu sein, und der aktuellen Potgr\u00f6\u00dfe. Je gr\u00f6\u00dfer die Potodds sind, desto besser.<\/p>\n<h4>Pre-Flop<\/h4>\n<p>Die Phase vor dem Flop, wenn man nur zwei Karten (Holecards bzw. Pocketcards) auf der Hand hat und noch keine Communitycards gegeben wurden.<\/p>\n<h4>\u201ePump&amp;Steal&#8220;<\/h4>\n<p>Bezeichnet ein spezielles Man\u00f6ver im Big-Bet-Poker (Pot Limit oder No Limit), bei der eine bestimmte Spielschw\u00e4che des Gegners ausgenutzt wird. Gegen Spieler, die eine Tendenz zeigen, hohe Raises Preflop zu bezahlen und am Flop nur weiterspielen, wenn sie gut getroffen haben, maximiert man den Gewinn durch \u00fcbergro\u00dfe Raises Preflop mit einer gro\u00dfen Anzahl von H\u00e4nden (aufpumpen des Pottes) und einer Cbet auf jedem Flop, unabh\u00e4ngig der eigenen Handst\u00e4rke (Steal).<br \/>\n<a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"R\"><\/a>R<\/h3>\n<h4>Rainbow<\/h4>\n<p>&#8222;Regenbogen&#8220;. (1) Hold&#8217;em: Ein Flop oder Turn wird &#8222;rainbow&#8220; genannt, wenn alle drei bzw. vier Karten unterschiedliche Farben haben. (2) Omaha: Eine Starthand, bei der alle vier Karten von unterschiedlicher Farbe sind.<\/p>\n<h4>Raise<\/h4>\n<p>\u201eErh\u00f6hen&#8220;. Die Erh\u00f6hung eines von einem anderen Spieler get\u00e4tigten Einsatzes.<\/p>\n<h4>Rake<\/h4>\n<p>Betrag, der f\u00fcr den Veranstalter eines Pokerspiels aus dem Pot genommen wird (deutsch etwa &#8222;Spielgeb\u00fchr&#8220; oder bei Kasinos &#8222;Hausgeld&#8220;).<\/p>\n<h4>Rail<\/h4>\n<p>(dt. &#8222;Gel\u00e4nder&#8220;) 1. Eine Barriere, die die Spiele im Kasino von den Zuschauern und denjenigen trennt, die auf einen Sitzplatz warten; so genannt, weil die Barriere oft ein echtes Holzgel\u00e4nder ist. In Kasinos ist die Rail manchmal ein Samttau. 2. Eine imagin\u00e4re oder figurative Zone f\u00fcr den gleichen Zweck, d.h. die Abtrennung des Bereichs, in dem die Pokerspiele stattfinden, von dem Bereich, in dem sich die nicht spielenden Zuschauer aufhalten. 3. Teil der Phrase &#8222;go to the rail&#8220; oder &#8222;head for the rail&#8220; (dt. &#8222;an die Rail geschickt werden&#8220;), die besagt, dass jemand aus dem Turnier ausgeschieden ist. 4. Im \u00fcbertragenen Sinne diejenigen, die am Spielfeldrand stehen &#8211; meist Beobachter des Turniers. &#8222;Matusow genoss jeden Augenblick am Finaltisch, er plauderte laut und interagierte viel mit der Rail.&#8220;<\/p>\n<h4>Range<\/h4>\n<p>Alle H\u00e4nde, die ein Gegner zu einem bestimmten Zeitpunkt m\u00f6glicherweise haben kann. Erh\u00f6ht beispielsweise ein Spieler in fr\u00fcher Position und wir wissen, dass er dies nur mit <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">A<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span> <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">10<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span> und besser macht, besteht seine Range aus genau diesen H\u00e4nden.<\/p>\n<h4>Read<\/h4>\n<p>(dt. &#8222;jemanden lesen&#8220;) (1) In einer Hand eine Schlussfolgerung \u00fcber die Karten eines anderen Spielers ziehen, basierend auf den Aktionen, Bemerkungen, Wettmustern, der Zusammensetzung des Boards usw. dieses Spielers. (2) Eine Schlussfolgerung oder ein Hinweis, wie in Definition 1 beschrieben. \u201eIch habe einen Read auf ihn gehabt und darum sein All-in gecallt.\u201c<\/p>\n<h4>Re-Entry<\/h4>\n<p>Name f\u00fcr eine Turnierstruktur, die es einem aus einem Turnier ausgeschiedenen Spieler erlaubt, das Buy-in erneut zu bezahlen und als neuer Spieler wieder in dasselbe Turnier einzusteigen. Der erneute Eintritt in ein Turnier wird auch als &#8222;firing another bullet&#8220; bezeichnet (dt. in etwa &#8222;Abfeuern einer weiteren Kugel&#8220;).<\/p>\n<h4>Reg<\/h4>\n<p>Abk\u00fcrzung von &#8222;Regular&#8220; (dt. in etwa &#8222;Stammspieler&#8220;): Spieler, der regelm\u00e4\u00dfig an bestimmten Cashgame-Tischen oder in bestimmten Events spielt &#8211; oder als Einheimischer regelm\u00e4\u00dfig in einem bestimmten Kasino oder Kartenraum anzutreffen ist. Ein &#8222;High Stakes Reg&#8220; ist jemand, der regelm\u00e4\u00dfig in einem bestimmten Kartenraum um hohe Eins\u00e4tze spielt.<\/p>\n<h4>Reversed Domination<\/h4>\n<p>Dominiert ist man, wenn ein Gegner beim Hold&#8217;em eine Karte desselben Ranges und einen h\u00f6heren Kicker h\u00e4lt. Trifft nun der dominierte Spieler ein Paar mit der Karte, die der Gegner nicht h\u00e4lt, spricht man von Reversed Domination, also \u201eumgekehrter Dominierung&#8220;. Beispiel: Wir halten und der Gegner und das Board bringt.<\/p>\n<h4>Reversed Implied Odds<\/h4>\n<p>Implied Odds sind Potodds, bei deren Berechnung man die Gewinne, die man wahrscheinlich in sp\u00e4teren Setzrunden der Hand macht, zum Pot dazuz\u00e4hlt. Bei Reversed Implied Odds geht man davon aus, dass man bei den sp\u00e4teren Wettrunden im Durchschnitt Geld verlieren wird und zieht diesen Verlust bei der Berechnung der Odds vom Pot ab.<\/p>\n<h4>Ring Game<\/h4>\n<p>Ein regul\u00e4rer Pokertisch, wo in jeder Runde um Chips gespielt wird, die einen festen Gegenwert besitzen &#8211; im Gegensatz zu Turnieren, wo man ein einmaliges &#8222;Buy-in&#8220; bezahlt.<\/p>\n<h4>River<\/h4>\n<p>Die f\u00fcnfte und letzte der Community Cards.<\/p>\n<h4>Royal Flush<\/h4>\n<p>Der bestm\u00f6gliche Straight Flush &#8211; also As, K\u00f6nig, Dame, Bube und 10 in derselben Farbe. Dieses Blatt ist unschlagbar.<\/p>\n<h4>Runner-Runner<\/h4>\n<p>Ein Blatt, das an Turn und River passende Karten ben\u00f6tigt. Hat man beispielsweise drei am Flop und an Turn und River kommt jeweils , hat man einen Runner-Runner-Flush.<\/p>\n<h4>Runner-up<\/h4>\n<p>Der Zweitplatzierte bei einem Turnier.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"S\"><\/a>S<\/h3>\n<h4>Sandwich<\/h4>\n<p>Steht man vor der Entscheidung einen Raise zu callen wenn Spieler hinter einem noch reraisen k\u00f6nnten, befindet man sich in einem Sandwich.<\/p>\n<h4>Satellite<\/h4>\n<p>Ein Turnier mit einem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen Buy-in, bei dem man die Teilnahme an einem gro\u00dfen Turnier gewinnen kann.<\/p>\n<h4>Seat<\/h4>\n<p>Sitz, der einem Spieler am Pokertisch zugewiesen wird.<\/p>\n<h4>Second Barrel<\/h4>\n<p>Wenn man nach einem Bluff auf dem Flop den Turn nochmal bettet; entsprechend ist Third Barrel dann ein dritter Bet auf dem River.<\/p>\n<h4>Semibluff<\/h4>\n<p>Bei einem Semibluff handelt es sich um einen Bet oder Raise mit einer Hand, die vermutlich geschlagen ist, die aber dennoch Chancen hat, sich bis zum River zu verbessern (bspw. ein Flushdraw). Ziel ist es, alle Gegner zum Folden zu bringen. Gelingt dies nicht, hat man aber trotzdem noch die Chance zu gewinnen, indem man seine Hand verbessert.<\/p>\n<h4>Set<\/h4>\n<p>Ein Drilling, gebildet aus einem Pocket-Paar und einer Gemeinschaftskarte.<\/p>\n<h4>Shark<\/h4>\n<p>Sehr starker Spieler, der im Durchschnitt Geld gewinnt. Das Gegenteil von &#8222;Fish&#8220;.<\/p>\n<h4>Shorthanded<\/h4>\n<p>Spiel mit drei bis sechs Spielern.<\/p>\n<h4>Short Stack<\/h4>\n<p>\u201eKleiner Stapel&#8220;. Der Spieler am Tisch, der den kleinsten Chipstapel hat. Teilweise werden auch alle Spieler mit weniger als 30 Big Blinds am Tisch als Shortstack bezeichnet.<\/p>\n<h4>Shove<\/h4>\n<p>englisch f\u00fcr &#8222;schieben&#8220;. All-in gehen.<\/p>\n<h4>Showdown<\/h4>\n<p>Aufdecken der Karten am Ende einer Spielrunde. Alle Spieler, die zu diesem Zeitpunkt noch im Spiel sind, drehen ihre Karten um (angefangen beim Spieler links vom Dealerbutton), um den Sieger zu ermitteln. Wenn jemand in der letzten Setzrunde allerdings einen Einsatz bzw. eine Erh\u00f6hung bringt, mit der kein anderer Gegner am Tisch mitgeht, kommt es nicht zum Showdown.<\/p>\n<h4>Single-suited<\/h4>\n<p>Starthand beim Omaha, in der zwei Karten von einer Farbe sind und die beiden anderen Karten jeweils andere Farben haben (Beispiel: <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">A<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">K<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span> <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">Q<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2663<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">8<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span>).<\/p>\n<h4>Slow Play<\/h4>\n<p>Ein Spieler spielt in den ersten Setzrunden sehr verhalten, obwohl er ein sehr starkes Blatt hat, um dadurch m\u00f6glichst viele Spieler im Pot zu behalten.<\/p>\n<h4>Slow Roll<\/h4>\n<p>1. Die Praxis einiger Spieler, beim Showdown mit der besten Hand bis zum letztm\u00f6glichen Moment zu warten, bevor sie diese Hand zeigen. Daf\u00fcr gibt es in der Regel drei Gr\u00fcnde: um die Karten der anderen zuerst zu sehen, um einen oder mehrere aktive Spieler zu \u00e4rgern oder einfach aus reiner Nervosit\u00e4t.<br \/>\n2. In engem Zusammenhang damit steht die Praxis einiger Spieler, beim Showdown mit der besten Hand sehr lange zu warten, bevor sie einen Einsatz mitgehen und ihre Hand aufdecken &#8211; nur um den Gegner zu \u00e4rgern oder einfach aus reiner Aggressivit\u00e4t. Manchmal geschieht dies aber auch ganz unschuldig, weil der Caller nicht sicher ist, was der Gegner tats\u00e4chlich hat, wenn die Hand aufgedeckt wird, und die Hand kurz studieren muss, bevor er seine eigene zeigt.<br \/>\n3. Wissentlich die beste Hand beim Showdown haben, diese aber erst aufdecken, nachdem die H\u00e4nde der Verlierer gezeigt wurden &#8211; was einen anderen Spieler glauben l\u00e4sst, er h\u00e4tte die Gewinnerhand.<\/p>\n<h4>Snapcall<\/h4>\n<p>Sofortiger Call eines All-ins, in der Regel mit einer sehr starken Hand. Auch &#8222;Instacall&#8220; genannt.<\/p>\n<h4>SnG<\/h4>\n<p>Abk\u00fcrzung f\u00fcr &#8222;Sit and Go&#8220;. Diese Turnierform besteht meistens aus einem Tisch. Das Turnier beginnt, sobald alle Pl\u00e4tze besetzt sind.<\/p>\n<h4>Snowman<\/h4>\n<p>Anderer Ausdruck f\u00fcr Pocket-Achten, also <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">8<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">8<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2666<\/span><\/span>.<\/p>\n<h4>Spekulative Hand<\/h4>\n<p>Eine Hand, die momentan schwach ist, sich aber zu einer sehr guten Hand entwickeln kann. Beispiele: <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">6<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span> <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">7<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span> vor dem Flop, oder ein Board wie <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">8<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">9<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">10<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span>.<\/p>\n<h4>Spew<\/h4>\n<p>&#8222;Ausspucken&#8220;. Sehr viel Geld mit einer Hand setzen, die daf\u00fcr eigentlich zu schwach ist.<\/p>\n<h4>Splitpot<\/h4>\n<p>\u201eGeteilter Pot&#8220;. Ein Pot, der zwischen zwei oder mehr Spielern geteilt wird, die beim Showdown alle ein gleichwertiges Blatt haben.<\/p>\n<h4>Squeezeplay<\/h4>\n<p>&#8222;Jemanden unter Druck setzen&#8220;. Ein &#8222;Squeezeplay&#8220; oder &#8222;Squeeze&#8220; ist ein gro\u00dfes Re-Raise in der ersten Einsatzrunde, nachdem ein Spieler zuvor erh\u00f6ht und mindestens ein weiterer nach ihm die Erh\u00f6hung gecallt hat. W\u00e4hrend der erste Spieler im Idealfall die Hand aufgibt, da er nun zwischen zwei oder mehr Gegnern gefangen ist und nicht wei\u00df, was die Spieler nach ihm tun werden, haben der zweite Spieler und alle nach ihm folgenden h\u00e4ufig keine so starke Hand, dass sie mit ihr ein Raise und anschlie\u00dfend noch ein Re-Raise callen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Stack<\/h4>\n<p>Anzahl an Chips oder Geld, die einem Spieler an einem Tisch zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<h4>Stake<\/h4>\n<p>Einsatz.<\/p>\n<h4>Stakes<\/h4>\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe eines Spiels in Bezug auf seine Einsatzschritte oder -limits (oder deren Fehlen).<br \/>\nIn einem Limit-Spiel mit einem Stake von $2 bis $4 sind die Eins\u00e4tze beispielsweise genau so festgelegt wie beschrieben: $2 in der ersten Runde (oder den ersten Runden), danach $4.<br \/>\nIn einem No-Limit-Spiel sind die Eins\u00e4tze &#8222;unbegrenzt&#8220; &#8211; genauer gesagt auf den h\u00f6chsten Betrag begrenzt, den jemand auf dem Tisch hat. (Oder noch genauer: Der gr\u00f6\u00dfte Einsatz, der gemacht werden kann, ist ein Betrag, der dem Stapel des Spielers entspricht, der den zweitgr\u00f6\u00dften Stapel hat.)<br \/>\nIn allen anderen F\u00e4llen werden die &#8222;Stakes&#8220; in der Regel durch die Mindest- und H\u00f6chsteins\u00e4tze beschrieben, oder gelegentlich durch den Betrag, der f\u00fcr das Buy-in erforderlich ist.<br \/>\nDie &#8222;Stakes&#8220; bei Pot Limit-Spielen werden sowohl durch das Buy-in als auch durch die H\u00f6he der Blinds bestimmt. &#8222;Stakes&#8220; wird oft auch als Teil der Einsatzbeschreibung verwendet &#8211; siehe High Stakes, High-Stakes-Spiel, Low Stakes oder Low-Stakes-Spiel.<\/p>\n<h4>Stalling<\/h4>\n<p>(dt. &#8222;Zeitverz\u00f6gerung&#8220;) Stalling bedeutet, dass ein Spieler absichtlich mehr Zeit als n\u00f6tig in Anspruch nimmt, wenn er an der Reihe ist. Stalling kommt in der Regel bei Turnieren vor, wenn man sich der Bubble n\u00e4hert oder wenn ein Auszahlungssprung bevorsteht.<\/p>\n<h4>Steamen<\/h4>\n<p>&#8222;Kochen&#8220;. Auf Tilt sein. Sich \u00fcber verlorene H\u00e4nde \u00e4rgern und aus emotionalen Gr\u00fcnden schlecht spielen.<\/p>\n<h4>Straight<\/h4>\n<p>Eine Stra\u00dfe, also f\u00fcnf Karten in Folge, z. B. <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">5<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">6<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2663<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">7<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2663<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">8<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">9<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2666<\/span><\/span>.<\/p>\n<h4>Straight Draw<\/h4>\n<p>Eine Kartenkombination, bei der noch eine Karte zur Straight fehlt; siehe auch &#8222;Open-ended Straight Draw&#8220; oder &#8222;Gutshot&#8220;.<\/p>\n<h4>Straight Flush<\/h4>\n<p>Eine Straight in einer Farbe, z.B. <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">4<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">5<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">6<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">7<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">8<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span>.<\/p>\n<h4>Straddle<\/h4>\n<p>Ein zus\u00e4tzlicher Pflichteinsatz, der meist doppelt so hoch ist wie der &#8222;Big Blind&#8220; und vom Spieler links neben dem Big Blind entrichtet werden muss. Der Straddle ist im Grunde eine Erh\u00f6hung und zwingt jeden Spieler, der sich an der Hand beteiligen will, mindestens zwei Eins\u00e4tze zu zahlen. Dazu kommt, dass der &#8222;Straddler&#8220; als letzter Spieler vor dem Flop an der Reihe ist &#8211; und seinerseits erneut erh\u00f6hen kann.<\/p>\n<h4>Street<\/h4>\n<p>Eine Wettrunde.<\/p>\n<h4>String Bet<\/h4>\n<p>&#8222;Einsatz in mehreren Abschnitten&#8220;. Ein Einsatz (meist eine Erh\u00f6hung), bei der ein Spieler die Chips f\u00fcr seine vorher deklarierte Erh\u00f6hung in zwei oder mehr Abschnitten in den Pot legt. Hat er vorher nicht angesagt, was er zu tun gedenkt (ob er mitgeht oder erh\u00f6ht), kann diese Erh\u00f6hung vom Dealer annulliert werden und nur ein Mitgehen erlauben. Dieses Verbot von &#8222;String Bets&#8220; beugt der Unsitte mancher Spieler vor, erst einmal mal nur gen\u00fcgend Chips f\u00fcr einen Call in die Mitte zu schieben, dabei den erzielten Effekt zu beobachten und dann wom\u00f6glich durch das Nachschieben von Chips zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h4>Stud<\/h4>\n<p>Unter dem Begriff Stud-Poker versteht man alle Pokervarianten, bei denen ein Spieler einige offene und verdeckte Karten erh\u00e4lt. Seven Card Stud ist heutzutage die einzige popul\u00e4re Stud-Variante.<\/p>\n<h4>Sucken<\/h4>\n<p>&#8222;Aussaugen&#8220;. Auch bekannt als \u201eaussucken&#8220;. Dieser Begriff wird verwendet, wenn ein klarer Favorit am Ende doch verliert.<\/p>\n<h4>Suck-out<\/h4>\n<p>Eine gute Hand wird durch viel Gl\u00fcck eines Gegners geschlagen; siehe auch \u201eBad Beat&#8220;.<\/p>\n<h4>Suit<\/h4>\n<p>Farbe (Pik, Kreuz, Herz oder Karo).<\/p>\n<h4>Suited<\/h4>\n<p>Karten gleicher Farbe. Der Ausdruck wird h\u00e4ufig benutzt, wenn die Startkarten beim Texas Hold&#8217;em von derselben Farbe sind. Ein Beispiel: \u201eIch hatte J-3 suited &#8211; ich musste einfach callen.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"T\"><\/a>T<\/h3>\n<h4>Tablestake<\/h4>\n<p>Prinzip, nach dem jeder Spieler nur den Einsatz bringen kann, den er auch auf dem Tisch liegen hat. Man darf also nicht in einer Runde neue Chips einkaufen und verwenden.<\/p>\n<h4>Tank<\/h4>\n<p>ein Spieler geht in den sogenannten \u201eTank&#8220;, wenn er lange und ausgiebig \u00fcber eine Entscheidung nachdenkt &#8211; normalerweise, wenn er mit einem hohen Einsatz oder einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Situation konfrontiert ist.<\/p>\n<h4>Tell<\/h4>\n<p>\u201eHinweis&#8220;. Eine unbewusste Bewegung, Geb\u00e4rde oder Verhaltensweise, durch die ein Spieler in bestimmten Situationen ungewollt die St\u00e4rke seines Blattes preisgibt oder seine n\u00e4chste Aktion verr\u00e4t.<\/p>\n<h4>Third Barrel<\/h4>\n<p>Ein Bluff auf dem River, dem schon Bluffs auf Flop und Turn vorangegangen sind.<\/p>\n<h4>Three-Bet (3-Bet)<\/h4>\n<p>Die Erh\u00f6hung einer Erh\u00f6hung, und damit der dritte Einsatz. Eine Three-Bet (auch 3-Bet) ist also das erste Re-Raise (das zweite Raise). &#8222;Ich habe er\u00f6ffnet, Mike hat geraist und Willie hat eine 3-Bet gebracht.&#8220; Der Begriff gilt f\u00fcr Limit- und No-Limit-Spiele und impliziert oft eine Interaktion zwischen nur zwei Spielern. Eine weitere Erh\u00f6hung w\u00e4re eine Four-Bet usw.<\/p>\n<h4>Tight<\/h4>\n<p>Nur wenige H\u00e4nde spielen und alle schwachen und marginalen H\u00e4nde folden.<\/p>\n<h4>Tilt<\/h4>\n<p>Eine Phase, in der man schlecht, unkonzentriert und emotional spielt. Dies passiert meist, wenn ein Spieler hintereinander mehrere H\u00e4nde sehr ungl\u00fccklich verliert.<\/p>\n<h4>Top Pair<\/h4>\n<p>&#8222;H\u00f6chstes Paar&#8220;. Ein Paar, gebildet aus einer Startkarte und der h\u00f6chsten Karte im Flop. Ein Beispiel: Wenn Sie <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">A<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2663<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">6<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2663<\/span><\/span> haben und der Flop <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">A<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2666<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">10<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2663<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">8<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span> bringt, dann haben Sie &#8222;das Top Pair gefloppt&#8220;.<\/p>\n<h4>Trips<\/h4>\n<p>Ein Drilling; drei Karten desselben Ranges, z.B. <span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--black-card\">4<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2660<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">4<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2666<\/span><\/span><span class=\"c-card-emoji c-card-emoji--red-card\">4<span class=\"c-card-emoji__suit\">\u2665<\/span><\/span>.<\/p>\n<h4>Turn<\/h4>\n<p>(1) Die vierte Community Card beim Texas Hold&#8217;em und Omaha (2) Die vorletzte Setzrunde, die auch als \u201eFourth Street&#8220; bezeichnet wird.<\/p>\n<h4>Trash (Trashhand)<\/h4>\n<p>\u201eM\u00fcllhand&#8220;. Eine Hand, die keinen Wert hat und auch kaum eine Chance hat, sich zu verbessern.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"U\"><\/a>U<\/h3>\n<h4>Underpair<\/h4>\n<p>Ein &#8222;Pocket Pair&#8220;, das niedriger ist als die niedrigste Karte der Community Cards.<\/p>\n<h4>Under-the-gun<\/h4>\n<p>Auch abgek\u00fcrzt \u201eUTG&#8220;. Position, die nach dem Big Blind kommt. Schlechte Position, um zu spielen, da man immer sehr fr\u00fch agieren muss.<\/p>\n<h4>Upswing<\/h4>\n<p>Eine Gl\u00fccksstr\u00e4hne. In dieser Phase spielt man deutlich \u00fcber dem Erwartungswert. Man hat einfach Gl\u00fcck.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"V\"><\/a>V<\/h3>\n<h4>Value<\/h4>\n<p>&#8222;Wert&#8220;. Der Ausdruck &#8222;Bet for Value&#8220; bezeichnet einen Einsatz in einer bestimmten Situation, mit dem nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf lange Sicht h\u00e4ufiger gewonnen als verloren wird &#8211; in der Hoffnung, dass die Gegner callen (im Gegensatz zu einem Bluff).<\/p>\n<h4>Varianz<\/h4>\n<p>Ein Ma\u00df f\u00fcr die Streuung einer statistischen Verteilung um ihren Mittelwert oder ihr Zentrum. In Bezug auf Poker: die Verteilung der eigenen Ergebnisse \u00fcber eine Reihe von H\u00e4nden oder Sitzungen oder die Schwankungen in eine positive bzw. negative Richtung des Geldflusses. Je gr\u00f6\u00dfer die Varianz ist, desto wilder sind die Schwankungen; je geringer die Varianz, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Ergebnisse einer bestimmten Sitzung nahe am Durchschnittsergebnis liegen.<\/p>\n<h4>Verteidigen der Blinds<\/h4>\n<p>Ein Raise callen, wenn man einen der Blinds gesetzt hat. Man gibt seine Blinds in einem solchen Fall nicht kampflos auf, sondern &#8222;verteidigt&#8220; sie.<\/p>\n<h4>VPIP (auch VP$IP)<\/h4>\n<p>Terminus h\u00e4ufig benutzt in Trackerprogrammen. Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u201eVoluntarily put money in the pot&#8220;. Gibt an, in wieviel Prozent der H\u00e4nde ein Spieler \u201efreiwillig&#8220; Geld setzt. Freiwillig ist jeder Einsatz au\u00dfer Blinds und Antes. Ein hoher VPIP deutet auf einen loosen Spielstil hin.<\/p>\n<p><a href=\"#TOP\">Zur\u00fcck zum Start<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"W\"><\/a>W<\/h3>\n<h4>Walk<\/h4>\n<p>Alle Spieler passen vor dem Flop zum Big Blind, der so \u201edurchmarschiert&#8220; und den SB erh\u00e4lt, ohne \u00fcberhaupt zu agieren.<\/p>\n<h4>Wheel<\/h4>\n<p>Die niedrigste Stra\u00dfe vom As bis zur F\u00fcnf. Als Wheel\/Rad bezeichnet, weil das As normalerweise die h\u00f6chste Karte ist. In dieser speziellen Situation wird es aber als niedrigste Karte benutzt.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie in jeder Community, so gibt es auch unter Pokerspielern einen Jargon, der verstanden werden muss. In unserem Poker-Glossar findet ihr alle wichtigen Pokerbegriffe und Fachworte aufgelistet und einfach erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":true,"_watermill_hreflang_repeater_field":[],"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-2466","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-poker-basics"],"acf":{"image_overlay":false,"featured":false},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Online Poker Glossar \u2013 Poker Begriffe erkl\u00e4rt | PokerStars School<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"In unserem Online Poker-Glossar findest du alle wichtigen Pokerbegriffe und Fachworte aufgelistet und leicht verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, 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